Stand: Oktober 2026
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der Taglauer und Künnecke GbR, ©r2studio, Werkstrasse 10, 85614 Kirchseeon, Deutschland (nachfolgend "Anbieter") und ihren Kunden über die Nutzung der Software-Plattform ReachOS (nachfolgend "ReachOS" oder "Plattform"). ReachOS ist ein Produkt von ©r2studio.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher sind von der Nutzung ausgeschlossen.
(3) Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
(1) ReachOS ist eine webbasierte Plattform zur Analyse und Optimierung der Sichtbarkeit von Marken, Websites und Inhalten in KI-gestützten Antwortsystemen und Suchmaschinen (Answer Engine Optimization, Generative Engine Optimization). Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Leistungsbeschreibung auf [Website / Angebot].
(2) Der Anbieter stellt ReachOS als Software-as-a-Service über das Internet bereit. Eine Überlassung der Software zur Installation auf Systemen des Kunden erfolgt nicht.
(3) Der Anbieter darf Leistungen weiterentwickeln und anpassen, sofern der vertraglich vereinbarte Kernnutzen für den Kunden nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
(4) Beratungs-, Konzeptions- und Umsetzungsleistungen von ©r2studio (z. B. Branding, Webflow, Shopify) sind nicht Gegenstand dieser AGB, sondern werden gesondert vereinbart.
(1) Die Darstellung der Plattform auf der Website ist kein verbindliches Angebot. Der Vertrag kommt durch Annahme des Angebots des Kunden durch den Anbieter in Textform oder durch Freischaltung des Zugangs zustande.
(2) Für die Nutzung ist ein Nutzerkonto erforderlich. Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung vollständige und richtige Angaben zu machen und diese aktuell zu halten.
(3) Zugangsdaten sind geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde haftet für alle Handlungen, die unter seinem Konto vorgenommen werden, es sei denn, er hat den Missbrauch nicht zu vertreten. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht ein, ReachOS im vereinbarten Umfang für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen.
(2) Dem Kunden ist nicht gestattet, die Plattform zu vervielfältigen, zu dekompilieren, rückzuentwickeln oder Dritten entgeltlich oder unentgeltlich zugänglich zu machen, soweit dies nicht gesetzlich zwingend erlaubt ist. Ebenso unzulässig sind automatisierte Massenabfragen außerhalb der vereinbarten Schnittstellen sowie die Umgehung technischer Schutzmaßnahmen und Nutzungsgrenzen.
(3) Alle Rechte an ReachOS, an der Marke, am Quellcode, an Methoden, Scoring-Modellen und Auswertungsformaten verbleiben beim Anbieter.
(4) Die vom Kunden eingestellten Inhalte und Daten (z. B. Domains, Markennamen, Texte, Suchbegriffe) verbleiben beim Kunden. Der Kunde räumt dem Anbieter das einfache Recht ein, diese Inhalte im erforderlichen Umfang zur Erbringung der Leistungen zu verarbeiten.
(1) Der Kunde stellt sicher, dass er zur Nutzung der von ihm eingegebenen Domains, Marken und Inhalte berechtigt ist und dass deren Verarbeitung keine Rechte Dritter verletzt.
(2) Der Kunde nutzt ReachOS nur im Rahmen der geltenden Gesetze. Untersagt ist insbesondere die Nutzung zur Verbreitung rechtswidriger Inhalte, zur Verletzung von Rechten Dritter oder zur Beeinträchtigung der Plattform oder der eingesetzten Drittsysteme.
(3) Der Kunde ist selbst für die Sicherung seiner Daten verantwortlich, soweit der Anbieter nicht ausdrücklich Datensicherung schuldet.
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Tarif bzw. Angebot. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. [Preismodell, Abrechnungszeitraum und Währung ergänzen]
(2) Rechnungen werden elektronisch gestellt und sind innerhalb von [14] Tagen ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Der Anbieter darf bei Zahlungsverzug den Zugang nach vorheriger Ankündigung in Textform sperren.
(3) Der Anbieter darf die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens [sechs Wochen] in Textform zum Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums anpassen. Der Kunde kann in diesem Fall zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung außerordentlich kündigen.
(1) Die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfristen ergeben sich aus dem Angebot. Mangels abweichender Vereinbarung läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann mit einer Frist von [einem Monat] zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden. [Laufzeitmodell ergänzen]
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Kündigungen bedürfen der Textform.
(4) Nach Vertragsende kann der Kunde seine Daten für [30] Tage exportieren. Danach löscht der Anbieter die Daten, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
(1) Der Anbieter schuldet eine durchschnittliche Verfügbarkeit der Plattform von [99 %] im Jahresmittel. Ausgenommen sind Zeiten für Wartung, Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z. B. Ausfälle von Infrastruktur- oder KI-Anbietern, höhere Gewalt) sowie Zeiten, in denen Dritte die Plattform unrechtmäßig beeinträchtigen.
(2) Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt und außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt.
(1) ReachOS wertet Antworten und Quellen externer KI-Systeme und Suchmaschinen aus. Diese Systeme werden von Dritten betrieben, verändern sich laufend und liefern nicht reproduzierbare Ergebnisse. Der Anbieter hat auf Inhalte, Verhalten und Verfügbarkeit dieser Systeme keinen Einfluss.
(2) Analysen, Scores, Empfehlungen und generierte Inhalte stellen Momentaufnahmen dar. Der Anbieter garantiert nicht, dass Empfehlungen zu einer bestimmten Nennung, Platzierung, Sichtbarkeit oder Umsatzsteigerung führen.
(3) Von der Plattform erzeugte Inhalte können fehlerhaft oder unvollständig sein. Der Kunde prüft sie vor Veröffentlichung oder Verwendung eigenverantwortlich.
(1) Für Mängel an der Plattform gelten die gesetzlichen Vorschriften des Mietrechts, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist. Die verschuldensunabhängige Haftung für bei Vertragsschluss vorhandene Mängel nach § 536a Abs. 1 BGB ist ausgeschlossen.
(2) Der Kunde meldet Mängel unverzüglich und möglichst nachvollziehbar in Textform an hallo@r2studio.de.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Diese Haftung ist der Höhe nach auf [die in den letzten zwölf Monaten gezahlte Vergütung] begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Datensicherung durch den Kunden angefallen wäre.
(5) Die vorstehenden Regelungen gelten auch zugunsten der Mitarbeiter, Gesellschafter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(1) Beide Parteien beachten die geltenden Datenschutzvorschriften, insbesondere die DSGVO. Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten auf der Website enthält die Datenschutzerklärung.
(2) Verarbeitet der Anbieter im Rahmen der Plattform personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden, ist der Kunde Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. In diesem Fall gilt die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung in Anlage 1, die Bestandteil dieser AGB ist.
(3) Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass für die von ihm veranlassten Verarbeitungen eine Rechtsgrundlage besteht und betroffene Personen ordnungsgemäß informiert werden.
(1) Die Parteien behandeln alle nicht öffentlich bekannten Informationen der jeweils anderen Partei, die ihnen im Rahmen der Vertragsdurchführung bekannt werden, vertraulich und nutzen sie nur zur Vertragsdurchführung.
(2) Die Pflicht gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind, der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren, unabhängig entwickelt oder rechtmäßig von Dritten erlangt wurden oder aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Anordnung offengelegt werden müssen.
(3) Die Pflicht besteht auch nach Vertragsende fort.
Der Anbieter darf diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies aus triftigem Grund erforderlich ist (z. B. Gesetzesänderungen, Änderungen der Leistungen) und der Kunde nicht unangemessen benachteiligt wird. Änderungen werden mindestens [sechs Wochen] vor Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Sie gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb dieser Frist in Textform widerspricht. Auf diese Folge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Im Widerspruchsfall steht beiden Parteien das Recht zur Kündigung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung zu.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist [München / Sitz des Anbieters], soweit gesetzlich zulässig.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(4) Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Klausel.
Diese Vereinbarung gilt, soweit der Anbieter (Auftragsverarbeiter) personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden (Verantwortlicher) verarbeitet.
(1) Gegenstand ist die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Bereitstellung von ReachOS gemäß Hauptvertrag und AGB.
(2) Die Dauer entspricht der Laufzeit des Hauptvertrags.
(1) Art und Zweck: Hosting, Speicherung, Auswertung und Bereitstellung der von Kunden hinterlegten Domains, Inhalte und Analyseergebnisse sowie Nutzer- und Kontoverwaltung. [an tatsächliche Funktionen anpassen]
(2) Datenkategorien: Stammdaten (Name, Firma, E-Mail), Nutzungs- und Protokolldaten (IP-Adresse, Zeitstempel, Geräteinformationen), vom Kunden eingestellte Inhalte, soweit sie Personenbezug haben. [ergänzen]
(3) Kategorien betroffener Personen: Mitarbeiter und Nutzer des Kunden, Kontaktpersonen des Kunden sowie ggf. Personen, die in den vom Kunden eingestellten Inhalten genannt werden. [ergänzen]
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nur auf dokumentierte Weisung des Kunden, sofern er nicht durch Unionsrecht oder das Recht eines Mitgliedstaats zu einer anderen Verarbeitung verpflichtet ist. Der Hauptvertrag, diese Vereinbarung und die Nutzung der Plattform durch den Kunden gelten als Weisung.
(2) Hält der Anbieter eine Weisung für rechtswidrig, informiert er den Kunden unverzüglich. Er darf die Ausführung bis zur Bestätigung oder Änderung der Weisung aussetzen.
(1) Der Anbieter verpflichtet alle zur Verarbeitung befugten Personen zur Vertraulichkeit.
(2) Der Anbieter ergreift die in Anlage 2 beschriebenen technischen und organisatorischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO.
(3) Der Anbieter unterstützt den Kunden angemessen bei der Beantwortung von Betroffenenanfragen, bei der Einhaltung der Pflichten aus Art. 32 bis 36 DSGVO sowie bei Datenschutz-Folgenabschätzungen.
(4) Der Anbieter meldet Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich, in der Regel innerhalb von [48] Stunden nach Kenntnis, an den Kunden.
(1) Der Kunde erteilt die allgemeine Genehmigung zum Einsatz von Unterauftragsverarbeitern. Zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses sind die in Anlage 3 aufgeführten Unterauftragsverarbeiter genehmigt, darunter Webflow, Inc. (Hosting) und Cloudflare, Inc. (CDN, DNS, Sicherheit).
(2) Der Anbieter informiert den Kunden mindestens [14] Tage vorab in Textform über beabsichtigte Änderungen. Der Kunde kann aus wichtigem datenschutzrechtlichem Grund innerhalb dieser Frist in Textform widersprechen. Kommt keine Einigung zustande, haben beide Parteien ein Sonderkündigungsrecht.
(3) Der Anbieter schließt mit jedem Unterauftragsverarbeiter einen Vertrag, der diesem im Wesentlichen dieselben Datenschutzpflichten auferlegt wie diese Vereinbarung. Der Anbieter haftet für deren Pflichterfüllung nach Maßgabe des Art. 28 Abs. 4 DSGVO.
Einige Unterauftragsverarbeiter, insbesondere Cloudflare, Inc. und Webflow, Inc., haben ihren Sitz in den USA. Die Übermittlung erfolgt auf Grundlage des Angemessenheitsbeschlusses der EU-Kommission zum EU-US Data Privacy Framework, soweit der Anbieter zertifiziert ist, und ergänzend auf Grundlage von Standardvertragsklauseln nach Art. 46 DSGVO. Der Anbieter prüft diese Grundlagen regelmäßig.
Der Anbieter stellt dem Kunden auf Anfrage die erforderlichen Informationen zum Nachweis der Einhaltung dieser Vereinbarung zur Verfügung. Der Kunde kann Überprüfungen, auch vor Ort, mit angemessener Vorankündigung und während der üblichen Geschäftszeiten durchführen oder durchführen lassen. Der Anbieter darf hierfür eine angemessene Vergütung verlangen, soweit der Aufwand nicht unerheblich ist.
Nach Vertragsende löscht der Anbieter alle personenbezogenen Daten des Kunden oder gibt sie auf Wunsch zurück, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Die Löschung erfolgt innerhalb von [30] Tagen nach Vertragsende, Backups spätestens nach [90] Tagen.
Für die Haftung gilt Art. 82 DSGVO. Im Innenverhältnis gilt § 11 der AGB, soweit gesetzlich zulässig.
[Vom Anbieter auszufüllen, z. B.: Zutritts-, Zugangs- und Zugriffskontrolle, Verschlüsselung (TLS, Verschlüsselung ruhender Daten), Pseudonymisierung, Trennungskontrolle, Protokollierung, Backup- und Wiederherstellungskonzept, Incident-Response-Prozess, regelmäßige Überprüfung, Mitarbeiterverpflichtung.]
Webflow, Inc.
398 11th Street, 2nd Floor, San Francisco, CA 94103, USA
Leistung: Hosting der Website und ggf. CMS und Formulare
Datenkategorien: IP-Adresse, Nutzungs- und Formulardaten
Drittland: USA (DPF / Standardvertragsklauseln)
Cloudflare, Inc.
101 Townsend St., San Francisco, CA 94107, USA
Leistung: CDN, DNS, Schutz vor Angriffen und Bots (WAF), ggf. Workers, Datenbank- und Objektspeicher [genutzte Cloudflare-Produkte ergänzen]
Datenkategorien: IP-Adresse, Anfragedaten, Sicherheitsmerkmale, ggf. gespeicherte Anwendungsdaten
Drittland: USA (DPF / Standardvertragsklauseln)
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